Über mich

An die­ser Stel­le erwar­ten Sie bestimmt, mehr über mich zu erfah­ren. Wie alt ich bin, wie ich hei­ße. Was ich alles gelernt habe, wel­che Zer­ti­fi­ka­te ich besit­ze. Wie ich an mei­nen Dok­tor-Titel gekom­men bin, u.v.m.

 

Was sagt denn all das, was ich gelernt und erwor­ben habe, über den aus, der ich bin? Hmmh…. Eine schwie­ri­ge Fra­ge. Wer bin ich eigent­lich? Schnell wer­den wir phi­lo­so­phisch. „Wer bin ich, woher kom­me ich, wohin gehe ich, …?“ Bin ich Diplom-Bio­lo­ge? Bin ich Natur­wis­sen­schaft­ler, ein Dok­tor der Bio­lo­gie? Oder bin ich ein­fach „nur“ Ste­fan? Aber auch das ist doch eigent­lich nur ein Name, der mir gege­ben wur­de, und mit dem ich mich zu iden­ti­fi­zie­ren gelernt habe?

 

Ich will Ihnen eine klei­ne Geschich­te erzäh­len: Vor eini­gen Wochen lern­te ich eine neue Mit­ar­bei­te­rin eines Unter­neh­mens ken­nen, mit wel­chem ich seit län­ge­rem zusam­men­ar­bei­te. Die Dame stell­te sich mir mit den Wor­ten vor: „Guten Tag Herr Dr. Fle­cken­stein, da ich neu im Unter­neh­men bin und wir uns noch nicht ken­nen, möch­te ich mich Ihnen ger­ne vor­stel­len: Ich bin Lebens­mit­tel­che­mi­ke­rin!“ Hmmh… ich muss­te schmun­zeln. Jetzt hat­te ich gehört, was die Dame gelernt hat­te, und erfah­ren, womit sie sich iden­ti­fi­zier­te. Einen Namen wuss­te ich aber noch nicht.

 

Und so ist es ganz häu­fig: Wir Men­schen iden­ti­fi­zie­ren uns mit dem, was wir gelernt haben. Ein ehe­ma­li­ger Chef von mir, der meh­re­re Dok­tor- und einen Pro­fes­sor­ti­tel ange­häuft hat­te, ent­geg­ne­te ein­mal sei­ner Sekre­tä­rin, die sich „erdreis­tet“ hat­te, ihn ledig­lich bei sei­nem Nach­na­men anzu­spre­chen: „Wenn Sie ein­mal mehr­fach pro­mo­viert und habi­li­tiert haben, dann dür­fen Sie dar­über nach­den­ken, mich bei mei­nem Nach­na­men anzu­spre­chen. Solan­ge dies aber nicht der Fall ist, bin ich für Sie immer noch Herr Prof.Dr.Dr.Dr…….!“  „Da iden­ti­fi­ziert sich aber jemand sehr stark, mit dem, was er gelernt hat“, dach­te ich mir.

 

Ande­re Men­schen mei­nen, sie wären das, was sie besit­zen. Wir alle ken­nen doch Män­ner, die in ihren teu­ren Sport­ka­ros­sen mit laut auf­heu­len­dem Motor und quiet­schen­den Rei­fen durch eine Ein­kaufs­stra­ße rasen, stolz wie Oskar. Oder Frau­en, die mit erho­be­nem Haup­te (und manch­mal auch Nase;-)) mit ihrem neu­en Luxus-Schmuck von Car­tier oder der frisch erwor­be­nen Guc­ci-Hand­ta­sche im Café Ihren Lat­te Mac­cia­to schlür­fen.

 

Aber sind wir unser Besitz­tum? Oder sind wir das, was wir gelernt haben? Wer sind wir jetzt wirk­lich? Bevor ich mich jetzt total in der Phi­lo­so­phie ver­lie­re oder Ihnen mei­ne Theo­ri­en preis­ge­be, „wer wir wirk­lich sind“, hier ganz kurz: Ich bin weder mein Auto, noch mein Dr. Titel oder mei­ne Gitar­re. Ich bin für Sie STEFAN. Ein­fach STEFAN. Natür­lich habe auch ich eini­ges gelernt und besit­ze ein Auto, doch am Liebs­ten ist es mir, wenn Sie sich STEFAN mer­ken.

 

Was ich alles so gelernt und erwor­ben habe, wel­che Stu­di­en ich absol­viert und wel­che Kur­se ich besucht habe, war­um ich Dok­tor der Natur­wis­sen­schaf­ten bin, und wel­che Bücher ich gele­sen habe, mit wel­chen The­men ich mich beschäf­tigt habe, und wie vie­le Gitar­ren ich besit­ze (ich bin lei­den­schaft­li­cher Hob­by-Musi­ker), das erfah­ren Sie in der ein oder ande­ren Geschich­te hier auf mei­ner Home­page, oder im per­sön­li­chen Aus­tausch, auf wel­chen ich mich sehr freue.

Haben Sie Fra­gen oder Inter­es­se an einem Coa­ching? Kon­tak­tie­ren Sie mich ger­ne unver­bind­lich und kos­ten­los per E-Mail (info(at)stefan-fleckenstein.de) oder Tele­fon (07051–9352577) Mo.-Fr. 08:00 bis 16:00 Uhr. Ich freue mich auf den Aus­tausch mit Ihnen.